Team 1: FC Forstern - Hegauer FV

 
 

Eine gute Halbzeit ist zu wenig

Frauen Regionalliga Süd, 15. Spieltag
2.12.18: FC Forstern – Hegauer FV 3:1 (1:1)

Eine gute Halbzeit ist zu wenig

Am 15. Spieltag hatte das Frauen Regionalliga-Team des Hegauer FV im Aufsteigerduell gegen den FC Forstern das Nachsehen. Nach einer guten ersten Halbzeit geriet die HFV-Elf im zweiten Abschnitt auf die Verliererbahn.

Das Ziel des Hegauer FV für die Begegnung - die recht kurzfristig auf den Kunstrasenplatz nach St. Wolfgang verlegt werden musste – war, die Verbesserung des Offensivspiels. Vom Anpfiff weg merkte man den Hegauerinnen an, dass sie sich etwas vorgenommen hatten. Berenice Becker gab den ersten viel versprechenden Warnschuss i n Richtung FCF-Tor ab. Doch die frühe Führung gelang den Gastgeberinnen, als die HFV-Elf schlecht verteidigte. Eine FC-Spielerin durfte recht einfach von der Grundlinie in die Mitte spielen, der erste Versuch von Stefanie Kothieringer wurde noch abgewehrt, beim zweiten Versuch landete der Ball im Netz. Der HFV drängte sofort auf den Ausgleich. Nach Flanke von Luisa Radice klärte eine Forsterner Abwehrspielerin vor der einschussbereiten Berenice Becker (12.). In der 26. Minute eroberte Tabea Griß im Mittelfeld den Ball, spielte auf Luisa Radice, deren Torschuss von FC-Torhüterin Christina Klink stark pariert wurde. Eine schöne Direktabnahme von Luisa Radice landet knapp neben dem Tor (30.). Dann hatte der FC Forstern bei einem Konter eine richtig gute Möglichkeit (32.). Die Bemühungen der Hegauerinnen wurden dann in der 35. Minute belohnt. Bei einem Eckball von Jana Kaiser war Tabea Griß mit dem Kopf zur Stelle und traf zum 1:1-Ausgleich. Zwei gute Möglichkeiten hatte der HFV noch vor der Halbzeit. Nach gutem Offensiv-Pressing facklete Luisa Radice nicht lange, doch der Ball landete am Außennetz (41.). Ein Freistoß von Anja Hahn aus 25 Meter ging an Freund und Gegner vorbei, landete aber haarscharf neben dem Torpfosten (45.). Kurz nach der Halbzeit eine Riesenchance für die Hegauerinnen, als sie offensiv pressten. Lea Scharf lief allein auf FC-Torhüterin Christina Kink zu, zielte aber knapp neben das Tor (47.). Wie man die Chancen eiskalt nutzt, zeigte der FC Forstern in der 53. Minute, ebenfalls nach Balleroberung in der Offensive. Pia Reininger kam an den Ball, lief auf HFV-Torhüterin Teresa Straub zu und traf abgebrüht zum 2:1. Dieser erneute Rückstand hatte eine lähmende Wirkung auf die HFV-Elf, der danach nur noch wenig gelang. Vieles im HFV-Spiel blieb Stückwerk oder wirkte unglücklich. Der FC Forstern spielte selbstbewusst und machte in der 85. Minute durch den zweiten Treffer von Reininger den Sack zu. Eine gute Halbzeit in dieser Liga reicht vielleicht am Ende aus, wenn man die gegebenen Torchancen auch nützt. Das gelingt den Hegauerinnen derzeit viel zu selten, deshalb stehen sie auch weiterhin auf einem Abstiegsplatz. Aber auch die Konkurrenten um den Klassenerhalt haben ebenfalls verloren, so dass der Abstand zum rettenden Ufer nicht zu groß wird. Am Sonntag wartet im letzten Spiel in diesem Jahr nochmal ein richtiges Kaliber auf den Hegauer FV. Der Tabellenzweite SC Sand II ist um 12.30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Welschingen zu Gast.

Hegauer FV: Straub, Hahn, Knisel, Formanski (32. Sauter), Schüler, Sabellek (46. Scharf), Griß, Kaiser, Becker, Grützmacher, Radice. - Tore: 1:0 (8.) Kothieringer, 1:1 (35.) Griß, 2:1 (54.) Reininger, 3:1 (85.) Reininger. – SR: D. Göttlinger (Adelsried)

1. FC Nürnberg - Hegauer FV

 
 
 

Niederlage zum Rückrundenstart

Frauen Regionalliga Süd, 14. Spieltag
25.11.18: 1. FC Nürnberg – Hegauer FV 2:0 (0:0)

Niederlage zum Rückrundenstart

Am Sonntag hat für das Frauen Regionalliga-Team des Hegauer FV die Rückrunde begonnen. Die HFV-Elf stand beim Gastspiel in Nürnberg in der Defensive recht gut, hatte aber kaum Durchschlagskraft im Offensivspiel.

HFV-Coach Gino Radice musste in Nürnberg auf Laura Frech, Lea Scharf und Samira Storz verzichten, die alle krankheitsbedingt nicht zur Verfügung standen. Der Hegauer FV versuchte aus einer gut organisierten Defensive heraus immer wieder Nadelstiche zu setzen. Das gelang den Hegauerinnen über weite Strecken ganz gut, bis auf zwei Situation in denen Nürnberg gefährlich vor dem HFV-Tor auftauchten, die von HFV-Torhüterin Teresa Straub stark pariert wurden. Die Nürnbergerinnen taten sich mit der kontrollierten Spielweise der Gäste über weite Strecken der ersten Halbzeit aber recht schwer. Auch im zweiten Abschnitt das ähnliche Bild. Der HFV konzentrierte sich auf eine kompakte Defensive und Nürnberg tat sich weiter schwer damit, Lösungen zu finden. Wenn es dem Club dann doch gelang, vor dem HFV-Tor aufzutauchen, war die HFV-Torhüterin ein sicherer Rückhalt. In der Offensive taten sich die Hegauerinnen ihrerseits ebenfalls sehr schwer und schafften es nicht gefährliche Chancen zu entwickeln. Erst ein unnötiger Ballverlust im Hegauer Spielaufbau leitete das 1:0 ein. Nürnberg schaltete schnell um, Anna Wachal nahm aus siebzehn Meter genau Maß (70.). Auch beim 2:0 (85.) war Teresa Straub im Hegauer Tor machtlos. Luisa Richert zog aus zwanzig Meter ab und der Ball landete genau im Winkel des HFV-Tors. Wieder einmal haben die Hegauerinnen gut mitgespielt und standen am Ende mit leeren Händen da. HFV-Coach Gino Radice: „Das sieht alles ordentlich aus, aber wir schaffen es einfach nicht, offensiv gefährliche Akzente zu setzen“. Zum Glück für die Hegauerinnen hat sich an den Abständen in der unteren Tabellenregion nicht viel verändert, da auch die anderen Kandidaten, die um den Klassenerhalt spielen, verloren haben. Am kommenden Sonntag wird der Hegauer FV beim FC Forsten einen neuen Anlauf starten, um den zweiten Auswärtssieg zu holen.

Hegauer FV: Straub, Hahn, Knisel, Sauter, Formanski, Butsch, Griß, Kaiser, Grützmacher, Becker, Radice. Tore: 1:0 (70.) Wachal, 2:0 (85.) Richert. – SR: Mühlbauer (Pölling)

Niederlage in der letzten Spielminute

Team 1: Regionalliga Süd, 13. Spieltag
18.11.18:

FFC Wacker München – Hegauer FV 1:0 (0:0)

Niederlage in der letzten Spielminute

Das Frauen Regionalliga-Team des Hegauer hat die Vorrunde mit einer bitteren Niederlage beendet. Die Hegauerinnen lieferten in München bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ein gutes Spiel ab und standen am Ende trotzdem mit leeren Händen da.

Beim Hegauer FV hatte man sich für das Spiel in München richtig viel vorgenommen. Drei Punkte lagen die Hegauerinnen vor dem 13. Spieltag hinter dem FFC Wacker München. Die HFV-Elf war auch sofort im Spiel und setzte die Gastgeberinnen unter Druck. Nach Zuspiel von Luisa Radice zielte Jana Kaiser bei ihrem Schuß von der Strafraumgrenze über das Münchner Tor. Nach einem Hegauer Ballverlust im Mittelfeld schaltete der FFC schnell um, der Ball kam zu Lisa Flötzner, die aber zu ungenau im Abschluss war (13.). Die Begegnung wurde von beiden Seiten sehr intensiv geführt, mit dem Ergebnis, dass sich die Mannschaften weitgehend neutralisierten und das Geschehen auf dem Platzhauptsächlich zwischen den Strafräumen stattfand. Die einzige gute Torchancen im ersten Abschnitt hatte der HFV, als Nadine Grützmacher einen Freistoß von Jana Kaiser am Fünfmeterraum auf Berenice Becker prallen ließ, die knapp verzog (23.). Es war klar, dass es in diesem Spiel keine Torflut geben wird. Im zweiten Abschnitt köpfte FFC-Spielführerin Sonja Kolb einen Eckball knapp neben das HFV-Tor (47.). Das war es auch schon wieder mit Torchancen in diesem Spiel. Es war ein intensiver Abnutzungskampf, der von Schiedsrichterin Barbara Karmann hervorragend gut geleitet wurde. Beide Mannschaften investierten läuferisch und kämpferisch sehr viel, was das spielerische Element klar verdrängte. Als man sich fast schon mit einem torlosen Unentschieden anfreunden konnte ging es in der den Schlussminuten nochmal heiß her. Nach einer starken Flanke Von Nadja Sabellek setzte Lea Scharf den Ball aus drei Metern knapp neben das Münchner Tor (87.). Beim nächsten Angriff legte HFV-Spielführerin Luisa Radice den Ball quer auf Lea Scharf, die wiederum aus kurzer Distanz nicht vollenden konnte (88.). Zwei hochkarätige Chancen für die HFV-Elf, die in der Schlussminute den Ball zum ersten Mal an diesem Tag nicht in der gefährlichen Zone klären konnte. Lisa Flötzner nahm den Ball mit dem Rücken zum Tor an, drehte sich gekonnt und erzielte aus acht Metern den glücklichen Siegtreffer für den FFC Wacker (89.). Einmal mehr wurde ein Fehler in dieser Saison sofort bestraft und die eigenen Chancen nicht genutzt. Michael Rösch, Sportlicher Leiter beim Hegauer FV: „Das zieht sich diese Saison bisher leider konsequent bei uns durch, es war bereits die vierte 1:0-Niederlage“. Nach der Hinrunde steht der Hegauer FV nun auf dem zwölften und drittletzten Platz. Es wird in der Vierzehner-Liga am Saisonende auf jeden vier fixe Absteiger geben. Sechs Punkte beträgt der Abstand für den HFV. Der Klassenerhalt ist also durchaus noch machbar. Die Hegauerinnen können mithalten, treffen aber das Tor nicht oder viel zu wenig: Michael Rösch: „Die Tabelle lügt bekanntlich nicht, wir haben bisher lediglich acht Tore erzielt, das sind eindeutig zu wenig und da müssen wir zum Rückrundenstart umgehend besser werden“. An der Torausbeute sieht man auch den großen Unterschied von der Regionalliga zur Oberliga. Vor einem Jahr war die HFV-Elf dort die Tormaschine. Nach der Vorrunde hatten die Hegauerinnen 38 Tore von insgesamt 74 am Saisonende erzielt. Am Sonntag startet der HFV beim 1. FC Nürnberg in die Rückrunde.

Hegauer FV: Straub, Knisel, Hahn, Storz (76. Sauter), Frech, Kaiser, Griß, Grützmacher (67. Scharf), Butsch (76. Sabellek), Becker, Radice. - Tor: 1:0 (89.) Flötzner. – SR: B. Karmann (Sandizell-Grimolzhausen)

Hegauer FV muss nachlegen

Team 1: Regionalliga Süd
13. Spieltag, 18.11.18, 15.15 Uhr

FFC Wacker München - Hegauer FV

Hegauer FV muss nachlegen

Am Sonntag ist der letzte Vorrundenspieltag für das Frauen Regionalliga-Team des Hegauer FV. Das Spieljahr ist danach aber für die Hegauerinnen noch nicht vorbei, ganz im Gegenteil - es stehen in diesem Jahr noch drei Rückrundenspiele auf dem Terminkalender. Umso wichtiger für die HFV-Elf, dass sie nach dem Heimsieg vor einer Woche am Sonntag beim FFC Wacker München nachlegt. Wenn man auf die Tabelle schaut, dann trennen beide Teams ganze drei Punkte. Der Tabellenzehnte FFC Wacker München steht auf dem ersten Nichtabstiegsplatz. „Wenn es uns gelingt, die Leistung aus dem Frankfurt-Spiel wieder abzurufen, dann ist auch in München etwas für unser Team zu holen“, sagt Michael Rösch, Sportlicher Leiter des Hegauer FV. Mit einem Sieg würde die HFV-Elf zu den Nichtabstiegsplätzen aufschließen und hätte für den nur eine Woche später beginnenden Rückrundenstart wieder eine zuversichtliche und motivierende Ausgangssituation, um vor der kurzen Winterpause noch ein paar Punkte zu sammeln. Wie immer kommt es in dieser Liga, in der fast jeder jeden schlagen kann, auf die Tagesform an und die hat bei den Hegauerinnen zuletzt gestimmt. Zwei Siege und eine gute Leistung bei der Niederlage in Alberweiler bestätigen, dass sich die Mannschaft von Trainer Gino Radice stabilisiert hat. Beim Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt ist die HFV-Elf auch erstmals in dieser Saison ohne Gegentor geblieben, was weiter Selbstvertrauen geben sollte. Doch auch Wacker München hat zuletzt gewonnen, wiederum aber auswärts. Neun von zwölf Punkten holten die Münchnerinnen auf fremden Plätzen, zu Hause deren drei. Fünf Niederlagen gab es auf eigenem Platz, so dass man in dieser Saison nicht unbedingt von einer großen Heimstärke sprechen kann, was dem HFV-Team weiter Zuversicht für diese wichtige Aufgabe geben sollte. HFV-Coach Gino Radice: „Wir fahren nach München, um zu punkten, ohne wenn und aber“. Wenn die Hegauerinnen wieder diese geschlossene Mannschaftsleistung mit viel Einsatz zeigen und die Abgeklärtheit vor dem gegnerischen Tor sich weiterhin positiv entwickelt, dann kann es zum Hinrunden-Abschluss ein positives Ergebnis geben.

Bilder vom Spiel gegen Eintracht Frankfurt

 

Ein Traumtor und drei Punkte für den Hegauer FV

Team 1: Regionalliga Süd

Ein Traumtor und drei Punkte für den Hegauer FV

Hegauer Frauenfußballerinnen setzen sich in der Regionalliga gegen Eintracht Frankfurt mit 2:0 durch. Tabea Griß trifft dabei aus 50 Metern

Hegauer FV - Eintracht Frankfurt 2:0 (0:0)

HFV-Coach Gino Radice musste kurzfristig Nadine Grützmacher ersetzen, die wegen einer starken Erkältung passen musste. Es entwickelte sich vom Anpfiff weg ein intensives Spiel. Lea Scharf rutschte nach einem Freistoß von Anja Hahn in Höhe des Fünfmeterraums knapp am Ball vorbei (14.). Glück hatte die HFV-Elf, dass Sina Sauter eine Flanke bei einem der schnellen Frankfurter Konter gerade noch zur Ecke abfälschen konnte (18.). Die Gäste hatten in der Folge ein Übergewicht im Mittelfeld. Eintracht-Spielmacherin Kaho Fushiki setzte ihre Mitspielerinnen immer wieder geschickt in Szene.

Eine herrliche Direktabnahme von Fushiki ging über das Hegauer Tor (30.). HFV-Coach Gino Radice reagierte und stellte um. Nach Zuspiel von Berenice Becker hatte HFV-Spielführerin Luisa Radice die beste Chance für die Gastgeberinnen, Eintracht-Torhüterin Lina Hofmann hielt aber stark (43.). Auf der anderen Seite war es kurz darauf Teresa Straub im HFV-Tor, die gegen Nina Neumann stark parierte (44.). Kurz vor der Pause zog Laura Frech aus 20 Metern ab, der Ball ging aber über das Gästetor (45.).

Anders als vor einer Woche waren die Hegauerinnen nach der Pause sofort hochkonzentriert. Als Tabea Griß in der 55. Minute sah, dass Eintracht Torhüterin Hofmann recht weit vor dem Tor postiert war, nahm sie kurz hinter der Mittellinie Maß und erzielte aus 50 Metern mit einem Traumtor die wichtige Führung für den Hegauer FV. Kurz darauf klärte Hofmann kurz vor Lea Scharf (58.). Frankfurt verlor in der Folge nun etwas den Faden. Die HFV-Elf versuchte nachzulegen. Ein starker Angriff über Jana Kaiser und Luisa Radice wurde zur Ecke abgewehrt (61.). Aus dem Spiel heraus konnten die Hessinnen keine Chancen entwickeln, sorgten aber mit Distanzschüssen von Annika Leber (70.) und bei Standardsituationen, speziell nach einem Eckball (75.) für Gefahr vor dem HFV-Tor. Nadja Sabellek bediente in der 77. Minute mit einem kurzen Zuspiel Berenice Becker, die den Ball mit Effet clever an der Torhüterin vorbei zum vorentscheidenden 2:0 ins Tor beförderte. In der Schlussviertelstunde versuchte Frankfurt nochmals heranzukommen. Die HFV-Elf blieb aber konzentriert und zweikampfstark und sicherte sich verdient drei Punkte. (roe)

Hegauer FV: Straub (Tor); Knisel, Butsch (83. Schüler), Sauter (83. Storz ), Becker, Frech, Hahn, Kaiser, Griß, Scharf (60. Sabellek), Radice. – Tore: 1:0 (55.) Griß, 2:0 (77.) Becker. – SR: De Marco (Stuttgart).

Hegauer FV - VFL Sindelfingen Ladies 2:1 (1:1)

 

Hegauer FV - FC Ingolstadt 0:3 (0:0)

 
 

Hegauer FV muss endlich die Chancen nutzen

Frauen Regionalliga Süd, 9. Spieltag
21.10.18, 14.00 Uhr: TSV Crailsheim – Hegauer FV

Hegauer FV muss endlich die Chancen nutzen

Das Frauen Regionalliga-Team des Hegauer FV spielt am 9. Spieltag um 14.00 Uhr beim TSV Crailsheim. Der Hegauer FV muss dabei endlich anfangen, seine Chancen konsequent zu nutzen.

Bei der bitteren 1:0-Niederlage zu Hause gegen den SC Regensburg vor einer Woche, sah man beim Hegauer FV ganz deutlich, dass die mangelhafte Chancenverwertung derzeit das große Problem der Hegauerinnen ist. Trotz Überlegenheit und klarem Chancenplus gelang es der HFV-Elf nicht, die hochkarätigen Möglichkeiten in Tore zu verwerten. So stand man am Ende wieder mit leeren Händen da und die Gäste durften mit viel Glück die Punkte mitnehmen. Es war bereits die dritte 1:0-Niederlage der Hegauerinnen in dieser Saison. Bis auf die klare Niederlage gegen den TSV Jahn Calden, konnte man in allen Begegnungen mithalten, war mit dem Gegner auf Augenhöhe, scheiterte aber immer wieder an der eigenen Chancenverwertung und blieb bis auf den Sieg in Frauenbiburg ohne Punkte. Drei Tore in acht Spielen sprechen eine deutliche Sprache, wo das Problem der HFV-Elf liegt - sie macht eindeutig zu wenig Tore. Michael Rösch, Sportlicher Leiter beim HFV: “Wir können nicht immer sagen, dass wir in der Liga mithalten können, was ja eigentlich auch stimmt, wenn man die Spiele analysiert. Wir müssen es endlich auch beweisen und zwar in Form von Punkten. Dafür müssen wir ohne wenn und aber die Tore machen“. Startet der Hegauer FV am Wochenende in Crailsheim seine Jagd auf die Nichtabstiegsplätze? Zu wünschen wäre es. Sechs Punkte rangieren die Hegauerinnen hinter dem ersten Nichtabstiegsplatz und haben noch ein Spiel weniger gespielt. Der Zug ist bei weitem nicht abgefahren aber eine Erfolgsserie muss her, um dieses Ziel noch vor der Winterpause zu erreichen. Der TSV Crailsheim hat bisher zwölf Punkte geholt und steht auf einem sicheren Mittelfeldplatz. Es ist die zweite Saison in der Regionalliga für die Württembergerinnen, nach ihrem Abstieg aus der 2. Bundesliga. Der Hegauer FV muss an die Leistungen der letzten Spiele anknüpfen, mit dem Unterschied, dass die Chancen in Tore umgemünzt werden.

Hegauer FV - SC Regensburg 0:1

Hegauer FV kann viele Chancen nicht nutzen

Frauen Regionalliga Süd, 8. Spieltag
14.10.18: Hegauer FV – SC Regensburg 0:1 (0:1)

Hegauer FV kann viele Chancen nicht nutzen

Der Hegauer FV hat am 8. Spieltag der Frauen Regionalliga-Süd gegen den punktgleichen SC Regensburg mehr als unnötig mit 1:0 verloren und scheiterte dabei an der eigenen Chancenverwertung.

Nach dem Schlusspfiff herrschte einhelliges Kopfschütteln im Hegau-Stadion. Wie konnten die Hegauerinnen dieses Spiel, in dem sie hochkarätige Chancen für eigentlich zwei Siege hatten, verlieren. Es war bereits die dritte 1:0-Niederlage seit dem Aufstieg. Das große Manko bei der HFV-Elf ist die derzeit eklatante Abschlussschwäche. Über ein halbes Duzend
hochkarätigster Chancen konnten die Hegauerinnen nicht verwerten und der SC Regensburg hätte sich nicht beschweren können, wenn er mit einer klaren Niederlage heimgefahren wäre. Aber es kam leider anders aus Sicht des HFV. Bereits in der 7. Minute hatte HFV-Spielführerin Luisa Radice die Führung auf dem Fuß, als sie allein vor dem Gästetor auftauchte und Kathrin Fink herangeflogen kam und ihr vor dem Torschuss den Ball zur Ecke klärte. Der HFV agierte druckvoll. Immer wieder gab es Eckbälle, die zwar gefährlich waren, aber nicht verwertet werden konnten. Aus dem Nichts gingen die Gäste aus Regensburg in Führung. Katharina Markl hielt bei einem zu unkonzentriert abgewehrten Ball aus 18 Meter einfach drauf, der Ball bekam viel Effet und landete im Hegauer Tor (18.). In der 27. Minute wehrte SC-Torhüterin Michelle Pistoia eine gute Möglichkeit von Nadine Grützmacher ab. Nur eine Minute später konnte Grützmacher nach guter Hereingabe von Jana Kaiser den Ball frei vor dem Tor nicht kontrollieren (28.). Ein Kopfball von Tabea Griß nach Ecke wurde von der Linie geklärt, der fulminante Nachschuss von Anna Schüler wurde ebenfalls glücklich abgewehrt. In der 36. Minute dezimierten sich die Gäste durch eine Rote Karte wegen Beleidigung. Mit einer Glanzparade lenkte Torhüterin Pistoia einen Ball von Nadine Grützmacher über die Querlatte (38.). Zwei Minuten später wurde ein Schuss von Jana Kaiser von einer Abwehrspielerin auf der Linie geklärt (41.). Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatte Nadine Grützmacher gleich wieder eine richtig gute Chance, Pistoia im SC-Tor war aber erneut zur Stelle (46.). Nach einer Hereingabe von Lea Scharf verpasste Grützmacher am langen Pfosten den Ball (53.). Nur eine Minute später rette eine SC-Abwehrspielerin nach einer Ecke von Jana Kaiser auf der Torlinie (54.). Die HFV-Elf drängte massiv auf den Ausgleich. Nadine Grützmacher klebte an diesem Tag das Abschlusspech auf dem Fuß. Nach Zuspiel von Luisa Radice konnte sie eine sogenannte hundertprozentige Chance nicht verwerten (57.). Toni Tewes hatte mit einem Distanzschuss die einzige gute Möglichkeit für die Gäste im zweiten Abschnitt (59.), Teresa Straub lenkte den Ball über die Latte. In der 65. Minute hatte Jana Kaiser eine hochkarätige Doppelchance, doch Pistoia, die stärkste Regenburger Akteurin parierte jeweils prächtig. In der 81. und 84. Minute hatten Luisa Radice und Nadien Grützmacher zwei weitere hochkarätige Möglichkeiten, um das Spiel noch zu gewinnen. Es sollte an diesem Tag aber nicht sein. Die HFV-Elf hätte wahrscheinlich noch eine dritte Halbzeit spielen können, das Tor aber wohl nicht getroffen. Am Ende steht eine völlig unnötige Niederlage in der Statistik und die HFV-Elf übernimmt die Rote Laterne. Am kommenden Sonntag geht’s nach Crailsheim, Spielbeginn beim Zweitligaabsteiger ist um 14.00 Uhr.

Hegauer FV: Straub, Schüler (63. Butsch), Knisel (63. Formanski), Frech, Sauter (78. Sabellek), Griß, Kaiser, Grützmacher, Scharf (63. Becker), Hahn, Radice.
Tor: 0:1 (18.) Markl. - Bes. Vork.: Rot für SCR (36.). – SR: Granzow-Emden (Stuttgart)

Team 1: SV Frauenbiburg - Hegauer FV

Erster Sieg für unsere Regionalliga Mannschaft

Team 1: Regionalliga Süd, 7. Spieltag
07.10.18:
SV Frauenbiburg – Hegauer FV 1:2 (1:2)

Erster Sieg für den Hegauer FV

Am 7. Spieltag der Frauen Regionalliga-Süd hat der Hegauer FV endlich den ersten Sieg verbuchen können. Beim wichtigen und verdienten 2:1 in Niederbayern in Dingolfing beim SV Frauenbiburg trafen Anja Hahn und Luisa Radice für die Hegauerinnen.

Zwei Siege - das Frauen Regionalliga-Team des Hegauer FV hat eine gute Woche hinter sich und befindet sich im Aufwind. Nach dem klaren Sieg im SBFV-Pokal gegen den SV Deggenhausertal am Feiertag unter der Woche, beendete die HFV-Elf dann am Wochenende die Negativserie von zuvor fünf sieglosen Liga-Spielen in Serie. Mehrere Faktoren seien ausschlaggebend gewesen für den Sieg. In erster Linie sei es aber die Tatsache gewesen, dass "wir als Team gefightet haben", wie Michael Rösch, Sportlicher Leiter des HFV nach Abpfiff feststellte. Neben der mannschaftlichen Geschlossenheit trug aber auch die verbesserte Effizienz der Hegauerinnen zum Erfolg bei. "Wir waren konzentriert, sehr effizient", lobte Rösch die Offensive: "Als wir die Möglichkeit hatten, die Tore zu machen, haben wir sie endlich auch gemacht. Die HFV-Elf begann recht forsch und war unmittelbar nach Anpfiff um offensive Akzente bemüht. Sie ging zunächst früh drauf und man merkte deutlich, dass sie an diesem Tag den Dreier unbedingt mitnehmen wollte. Bei zwei starken Standardsituationen unmittelbar hintereinander, köpfte Anja Hahn jeweils nur knapp neben das Tor (4. und 5.). Die Gastgeberinnen tauchten in der 9. Minute durch Anja Riebesecker, ihre auffälligste Akteurin, zum ersten Mal vor dem Gästetor auf, doch HFV-Torhüterin Teresa Straub hielt sicher. Anja Hahn, die wieder in der Spitze spielte, setzte in der 23. Minute am Strafraum energisch gegen SVF-Torhüterin Katrin Kraust nach, eroberte den Ball und erzielte aus halbrechter Position die Führung für die HFV-Elf. Nach einer starken Hereingabe von Sina Sauter von links, rutschte der Ball auf dem nassen Rasen hintereinander sowohl Nadine Grützmacher als auch Anja Hahn über die Schuhspitze. Eine riesen Möglichkeit für den HFV, um die Führung auszubauen. Mehr oder weniger aus dem Nichts kam der Gastgeber zum Ausgleich. Eine Flanke wurde unglücklich von Sina Sauter über HFV-Torhüterin Teresa Straub hinweg abgelenkt und Anita Wimmer, die im Rückraum lauerte, setzte den Ball trocken ins Netz (32.). Doch postwendend hatte der Hegauer FV die richtige Antwort parat. Beim nächsten Angriff legte Lea Scharf für HFV-Spielführerin Luisa Radice auf, die den Ball zum 1:2 (33.) in die lange Torecke beförderte. Kurz vor der Halbzeit hatte Nadine Grützmacher nach Flanke von Luisa Radice noch eine gute Möglichkeit (44.). Auch im zweiten Abschnitt war die HFV-Elf sofort wieder präsent. Nach herrlichem Pass von Jana Kaiser, setzte Luisa Radice den Ball hauchdünn neben den Pfosten. Beide Teams investierten viel in ihr Spiel. Teresa Straub pflückt Riebesecker den Ball vom Fuß (54.). Kurz darauf hat Frauenbiburg eine Kopfballchance nach einem Freistoß (56.). Frauenbiburg drängte auf den Ausgleichstreffer. Die Hegauerinnen setzten immer wieder Nadelstiche und standen in der Defensive sehr kompakt. Nach einem Eckball von Jana Kaiser konnte Torhüterin Kraust den Ball nur kurz klären und es wurde brandgefährlich im SVF-Strafraum (78.). In der 86. Minute prüfte Riebesecker nochmals HFV-Torhüterin Teresa Straub, die den Ball aber mit einer starken Parade aus der unteren Ecke zum Eckball abwehrte. Am Ende gewann die HFV-Elf knapp aber verdient. HFV-Coach Gino Radice: „Wir haben heute einen unglaublichen Willen gezeigt. Es war ein verdienter Sieg. Ich hoffe, dass der Knoten jetzt aufgegangen ist und wir nächste Woche nachlegen können“.

Hegauer FV: Straub, Butsch (75. Sabellek), Knisel, Frech, Sauter, Griß, Kaiser, Scharf (68. Becker), Grützmacher, Hahn, Radice
Tore: 0:1 (23.) Hahn, 1:1 (32.) Wimmer, 1:2 (33.) Radice. 
SR: K. Schwitz (Stephansposching)

Team 1: Auswärtsspiel in Frauenbiburg

Frauen Regionalliga Süd, 7. Spieltag
07.10.18, 11.00 Uhr: 

SV Frauenbiburg – Hegauer FV

Gelingt der Befreiungsschlag

Am 7. Spieltag der Frauen Regionalliga-Süd reist der Hegauer FV am Samstag nach Dingolfing in Niederbayern und trifft dort am Sonntagmorgen auf den Tabellenelften SV Frauenbiburg.

Beim klaren 10:0-Sieg in der 1. Runde im SBFV-Pokal unter der Woche haben sich die Hegauerinnen neues Selbstvertrauen holen können. Außerdem haben sie bewiesen, dass sie noch das Tor treffen, was für die kommenden Aufgaben in der Liga sehr wichtig ist. Bisher haben die Hegauerinnen in fünf Spielen erst ein Mal das Tor getroffen. Einige Spiele gingen sehr knapp aus. Bis auf die klare Niederlage beim TSV Jahn Calden war die HFV-Elf nicht chancenlos. Nach dem spielfreien Wochenende gilt es nun, den Anschluss an das Tabellenmittelfeld nicht zu verlieren. Deshalb muss in Frauenbiburg auch gepunktet werden. Der Ehrgeiz, die Motivation und die Qualität ist bei den Hegauerinnen absolut vorhanden, jetzt braucht es noch das berühmte Quentchen Glück in Verbindung mit einer gewissen Effektivität vor dem gegnerischen Tor. Auch bei den Niederbayerinnen läuft es noch nicht rund, was an den bisher drei Punkten in sechs Spielen klar zu erkennen ist. Bisher konnte die SVF-Elf einen 3:1-Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt verbuchen. Eine weitere Begegnung auf Augenhöhe, bei der die bessere Tagesform entscheiden wird. Mit einem Sieg könnte die HFV-Elf punktemäßig zu Frauenbiburg aufschließen. Die Hegauerinnen müssen sich auf ihr Spiel konzentrieren und zwar neunzig Minuten plus Nachspielzeit und sie wissen auch, wo der Schlüssel zum Erfolg liegt. "Die Frage nach dem Erfolg für uns, ist die Frage, wie wir verteidigen. Wir müssen einfach den Laden hinten in den Griff bekommen, mal zu Null spielen und vorne ein Tor machen. An dieser Frage wird sich entscheiden, wie erfolgreich wir in Niederbayern sind“, sagt Michael Rösch, der Sportliche Leiter des Hegauer FV.

Team 1: Niederlage im Südbaden-Derby

Frauen Regionalliga Süd, 6. Spieltag
23.09.18: Hegauer FV – SC Freiburg II 0:2 (0:0)

Niederlage im Südbaden-Derby

Der Hegauer FV kann auch am Wochenende seine Chancen nicht nutzen und unterliegt am Ende im Südbaden-Derby der Frauen Regionalliga-Süd dem
SC Freiburg II.

Man merkte vom Anpfiff weg, dass beide Teams sich viel für das Spiel vorgenommen hatten. Um jeden Ball wurde gekämpft, beide Teams versuchten zu agieren und den Gegner unter Druck zu setzen. So gab es zunächst wenig Torszenen. Die Gäste tauchten dann in der 16. Minute erstmals gefährlich vor dem HFV-Tor auf, doch HFV-Torhüterin war mit einer doppelten Fußabwehr zur Stelle. Eine Riesenchance hatte dann HFV-Spielführerin Luisa Radice in der 26. Minute, als sie freigespielt wurde, nicht lange fackelte und allein vor SC-Torhüterin Rafaela Borggräfe zum Abschluss kam, die den Ball mit einem klasse Reflex zur Ecke abwehrte. Kurz darauf war Anja Hahn nach einem klasse Schnittstellenball von Luisa Radice einen Tick zu spät dran (28.). Beide Teams drückten weiter auf das Tempo und die Zuschauer bekamen eine abwechslungsreiche Halbzeit geboten, die aber torlos endete. Für die zweite Hälfte hatten sich die Hegauerinnen viel vorgenommen, mussten aber leider wieder einen Rückschlag verkraften. SC-Offensivakteurin Sina Bühler wurde von gleich drei Hegauer Gegenspielerinnen in Folge nicht konsequent angegriffen, schüttelte den „Begleitschutz“ durchsetzungsstark ab und erzielte kurz nach der Pause die Führung für die Breisgauerinnen (46.). Nur zwei Minuten später hatte Luisa Radice den Ausgleich auf dem Fuß, ihr Schuss wurde aber gerade noch geblockt (48.). Nach einem Fehlpass im Hegauer Spielaufbau schalteten die Gäste schnell um und kamen zu einer guten Möglichkeit, die von HFV-Torhüterin Teresa Straub abgewehrt werden konnte (53.). Nach gut einer Stunde hatte der Hegauer Anhang den Torjubel schon parat, doch der Lupfer von Luisa Radice über SC-Torhüterin Borggräfe hinweg, landete knapp neben dem leeren Gästetor (62.). Die HFV-Elf bemühte sich, hatte auch Möglichkeiten, schaffte es aber nicht in der letzten Konsequenz, sich gegen die gut funktionierende SC-Defensive entscheidend durchzusetzen. Auch bei Standardsituationen, die in der letzten Saison immer wieder zum Erfolg führten, ist die HFV-Elf derzeit zu wenig präsent und gefährlich. Als die in der 87. Minute eingewechselte Talke Bröker nur eine Minute später, unbedrängt mit einem satten Schuss aus achtzehn Meter das 0:2 (88.) erzielte, war die Partie gelaufen. Eine Hereingabe von Luisa Radice fand kein Abnehmer (89.). Auch in diesem Spiel war wieder deutlich zu erkennen, die Hegauerinnen nutzen ihre Möglichkeiten nicht - der Gegner schon, individuelle Fehler werden sofort bestraft. Am kommenden Wochenende ruht wegen des DFB-Länderpokals der Spielbetrieb in der Regionalliga. Vielleicht ganz gut für die HFV-Elf, um mit einem freien Wochenende die Köpfe etwas frei zu bekommen und in zwei intensiven Trainingswochen die Defizite weiter aufzuarbeiten.

Hegauer FV: Straub, Butsch (70. Storz), Knisel, Frech, Sauter (77. Sabellek), Griß, Kaiser, Scharf (59. Becker), Grützmacher, Hahn (75. Schüler), Radice
Tore: 0:1 (46.) Bühler, 0:2 (88.) Bröker. SR: S. Neugebauer (Langenargen)

Team 1: Südbaden Derby (22.09.2018)

Team 1: Südbaden Derby am Sonntag

Frauen Regionalliga Süd, 6. Spieltag
23.09.18, 13.00 Uhr:
Hegauer FV – SC Freiburg II

Brisanz im Südbaden-Derby

Am 6. Spieltag der Frauen Regionalliga-Süd empfängt der Hegauer FV im Hegau-Stadion den SC Freiburg II zum Südbaden-Derby.

Das letzte Wochenende muss ganz schnell aus den Köpfen der Hegauerinnen. Viel Aufwand - über tausend Kilometer nach Kassel hin und zurück, Übernachtung und dann ein gebrauchtes Spiel mit einer verdienten Niederlage gegen den TSV Jahn Calden. Es kann nur besser werden. Zu Hause empfängt die HFV-Elf am Wochenende mit der Bundesliga-Reserve des SC Freiburg einen Gegner, bei dem es in dieser Saison bisher auch noch nicht rund läuft. Der SC hat bisher drei Punkte geholt und ein Spiel mehr als der HFV, der in einer Woche das wegen der 2. Runde im DFB-Pokal ausgefallene Spiel gegen den VfL Sindelfingen Ladies noch nachholen muss. Die Hegauerinnen haben also die Möglichkeit, in zwei Heimspielen den Anschluss zu schaffen. Dazu braucht es aber eine klare Leistungssteigerung, speziell die unnötigen individuellen Fehler müssen vermieden werden, denn die haben die Hegauerinnen in den letzten Spielen aus dem Tritt gebracht. Das gilt nicht nur im Defensivverhalten, sondern auch in der Offensive – hier sollten gute Chancen endlich auch mal verwertet werden. Der SC Freiburg hinkt den eigenen Erwartungen auch noch hinterher, am letzten Wochenende kassierten die Breisgauerinnen beim Aufsteiger FC Forstern eine 2:1-Niederlage. Der FC Forstern, gegen den der HFV im August eine gute Leistung zeigte, dabei einige gute Möglichkeiten hatte und am Ende aber völlig unnötig mit 1:0 verlor. Der Ausgang des Südbaden-Derbys ist also völlig offen, denn man kann davon ausgehen, dass es ein Spiel auf Augenhöhe ist. „Wir wollen und müssen die drei Punkte zu Hause holen“ gibt HFV-Coach Gino Radice vor. „Wir müssen uns für unser Offensivspiel etwas einfallen lassen und es endlich schaffen, über neunzig Minuten eine bessere Konstanz zu zeigen“.

Das Frauen Verbandsliga-Team spielt am Sonntag ebenfalls zu Hause. Direkt nach dem Regionalliga-Spiel um 15.00 Uhr gegen den ESV Freiburg. Die B-Juniorinnen spielen in der EnBW-Oberliga Baden-Württemberg am Samstag um 17.00 Uhr beim Karlsruher SC.

Klare Niederlage für den HFV

Frauen Regionalliga Süd, 5. Spieltag
16.09.18: TSV Jahn Calden – Hegauer FV 4:0 (2:0)

Klare Niederlage für den Hegauer FV

Mit einer klaren und auch verdienten Niederlage kehrte das Frauen Regionalliga-Team des Hegauer FV aus Nordhessen in den Hegau zurück. Viel Aufwand für alle Beteiligten, keine HFV-Spielerin erreichte aber an diesem Wochenende ihre Normalform.

Es kann in den kommenden Spielen eigentlich nur besser werden. Über tausend Kilometer Anreise hin und zurück, Übernachtung und Spielbeginn um 11.00 Uhr am Sonntagmorgen. Ausreden hörte man im HFV-Lager aber nicht, sondern eher selbstkritische Töne. Gegen die routinierte TSV-Elf, die um die starke und erfahrene Mittelachse Schanze-Rühmer-Ludwig-Brau<wbr />n das Spiel über neunzig Minuten klar beherrschte, kamen die Hegauerinnen nie richtig ins Spiel und waren somit an diesem Tag chancenlos. In der 9. Minute stimmte bei einem Freistoß die Zuordnung nicht und Sharon Braun erzielte fast unbehindert mit einem wuchtigen Kopfball die frühe Führung. Eine der wenigen Tormöglichkeiten der HFV-Elf entstand in der 15. Minute als TSV-Torhüterin Marigona Zani einen Freistoß von Anja Hahn an die Latte lenkte, die Hegauerinnen setzten aber beim Abpraller zu spät nach. Eine Minute später landete ein Schuss von Jil Ludwig auf der Querlatte des HFV-Tors (16.). HFV-Torhüterin Selina Szell klärte mit einer starken Parade einen Schuss aus dem Rückraum nachdem der Ball nach einem Eckball nicht richtig geklärt wurde (26.). Kurz darauf ließ TSV-Mittelstürmerin Braun gleich zwei Gegenspielerinnen im Strafraum stehen, hämmerte den Ball aber über das HFV-Gehäuse. Der zweite Caldener Treffer lag in der Luft und kam in der 37. Minute dann auch, als Jil Ludwig den Ball völlig frei von der Strafraumgrenze in den Winkel schlenzte. Glück hatte der HFV, dass Selina Szell im HFV-Tor gut im eins-gegen-eins vor Rühmer klären konnte, nachdem sie im Rücken der Hegauer Abwehrreihe davongeeilt war (42.). Auch im zweiten Abschnitt lief bei den Hegauerinnen nicht viel zusammen und die Gastgeberinnen wussten dies zu nutzen. Ludwig (51.) und Braun (54.) schnürten innerhalb von drei Minuten ihren individuellen Doppelpack und sorgten schon früh für die Entscheidung. Das Positive war, dass sich die HFV-Elf in der Folge nicht aufgab und sich gegen eine höhere Niederlage, die durch das Chancenplus der Gastgeberinnen durchaus drin war, wehrten. Nach einem Freistoß von Anja Hahn hatte Tabea Griß die Möglichkeit zum Anschlusstreffer (65.) und auch Nadine Grützmacher bei einer Kontersituation (18.), als sie den Ball über das Caldener Tor beförderte. Viel mehr Torchancen waren an diesem gebrauchten Tag nicht drin für die Hegauerinnen. Leider verletzte sich auch noch Jana Kaiser am Sprunggelenk und konnte nicht mehr weiterspielen. Nun gilt es in den kommenden zwei Heimspielen, ganz schnell die Negativerlebnisse hinter sich zu lassen und mit verbesserter Form endlich für Erfolgserlebnisse zu sorgen. Das Potenzial dazu hat die Mannschaft. Am kommenden Sonntag empfängt der Hegauer FV den SC Freiburg2 zum Südbaden-Derby. Spielbeginn im Hegau-Stadion ist um 13.00 Uhr.

Hegauer FV: Szell - Knisel (63. Storz), Frech, Hahn, Sauter - Butsch (46. Scharf), Griß , Becker (63. Sabellek), Kaiser, Grützmacher - Radice.
Tore:1:0 Braun (9.), 2:0 (37.) Ludwig, 3:0 Ludwig (51.), 4:0 Braun (54.) - Schiedsrichter: Marcel Zuncke (Laisa/Berghofen)

Regionalliga: Lange Reise für den Hegauer FV

Frauen Regionalliga Süd, 5. Spieltag
16.09.18, 11.00 Uhr: TSV Jahn Calden – Hegauer FV

Lange Reise für den Hegauer FV

Am diesem Wochenende steht die längste Auswärtsreise für das Frauen Regionalliga-Team des Hegauer FV auf dem Terminkalender. Die Mannschaft reist bereits am Samstag nach Kassel und trifft am Sonntagmorgen um 11.00 Uhr auf den TSV Jahn Calden.

Über tausend Kilometer hin und zurück. Die lange Reise an die nördliche Grenze von Hessen führt zu einem alten Bekannten. Viele Jahre spielten der HFV und TSV zusammen in der Regionalliga, ehe beide Clubs letztes Jahr absteigen mussten. Beide schafften die sportliche Konsolidierung in den höchsten Ligen ihrer Bundesländer und durften jeweils verdient eine Meisterschaft feiern. Beide Teams sind nun in der Regionalliga zurück und möchten den Klassenerhalt schaffen. Der TSV Jahn Calden ist als Aufsteiger sehr gut in die Liga gestartet und hat in drei Spielen bisher insgesamt sieben Punkte geholt. Ganz anders lief es für die Hegauerinnen, die noch mit leeren Händen dastehen und endlich punkten wollen. Am vergangenen Wochenende waren beide Vereine in der 2. Runde im DFB-Pokal im Einsatz. Jahn Calden verlor zu Hause gegen den Bundesligisten SV Werder Bremen mit 4:1. Die HFV-Elf musste ebenfalls nach einer Black-Out-Phase zu Beginn der zweiten Halbzeit die Segel streichen. In der ersten Halbzeit war die HFV-Elf mit dem Zweitliga-Tabellenführer auf Augenhöhe und hatte einige richtig gute Chancen, um in Führung zu gehen. Die Chancenverwertung ist aktuell das große Manko bei den Hegauerinnen. Auch wenn der Gegner Fehler macht, gelingt es den HFV-Akteurinnen nicht, das Runde ins Eckige zu befördern. Umgekehrt nutzen die Gegner die eigenen Fehler konsequent aus. Das war in der abgelaufenen Oberliga-Saison ganz anders, da trafen die Hegauerinnen regelmäßig. HFV-Coach Gino Radice: „Wir brauchen endlich mal ein Erfolgserlebnis. Dafür müssen wir offensiv endlich effektiver werden, denn wir haben in Anbetracht unseres Auftretens zu wenig Punkte auf unserem Konto“. Im direkten Fünf-Jahres-Vergleich liegt der TSV mit drei Siegen knapp vor dem HFV mit zwei Dreiern, dazu trennten sich die Teams drei mal mit einem Unentschieden. Man kann davon ausgehen, dass wieder einmal die bessere Tagesform das Spiel entscheiden wird. Beim HFV hofft man, dass die Mannschaft, trotz der teilweise unglücklichen Niederlagen, eine gewisse Lockerheit bewahrt.

Bilder: DFB-Pokal der Frauen, 2. Runde

 

DFB-Pokal der Frauen, 2. Runde

DFB-Pokal der Frauen, 2. Runde
09.09.18: Hegauer FV – 1. FC Saarbrücken 0:5 (0:0)

Hegauer FV nach der Pause komplett neben der Spur

Auch beim dritten Anlauf in Folge hat es der Hegauer FV nicht geschafft, in die 3. Runde im DFB-Pokal einzuziehen. Im ersten Abschnitt boten die Hegauerinnen dem Favoriten richtig gut Paroli, schafften es aber nicht, die eigenen, guten Chancen zu nutzen.

In den ersten zehn Minuten tasteten sich beide Teams zunächst ab. Der erste schnelle HFV-Angriff über die linke Seite erreichte Luisa Radice, die im Kampf um den Ball unglücklich mit FC-Torhüterin Patricia Chladekova zusammenprallte, die leider mit einer Platzwunde ausgewechselt werden musste (14.). Zwei Minuten später eine Riesenchance für den HFV, als Luisa Radice den Ball über die kurz davor eingewechselte Christina Ehl lupfte und das Spielgerät knapp neben dem leeren Tor landete (17.). Nach einem Fehlpass im Hegauer Aufbauspiel kam Laura Ofiara zur ersten guten Chance für die Gäste, doch HFV-Torhüterin Selina Szell war rechtzeitig am Ball und klärte (23.). Nach Balleroberung und schnellem Umschaltspiel, spielte Lea Scharf steil auf Luisa Radice, deren Schuss von FC-Torhüterin Ehl zur Ecke abgewehrt wurde (29.). Eine herrliche Hereingabe von Jana Kaiser nahm Nadine Grützmacher mit vollem Risiko volley und zimmerte den Ball übers Tor (43.). Direkt im Anschluss hatten die Hegauerinnen zwei weitere gute Möglichkeiten, waren aber im Abschluss zu unkonzentriert. Bereits in der Nachspielzeit ein genialer Pass von Jana Kaiser zur mitgelaufenen Tabea Griß, den Torhüterin Ehl gerade noch per Fußabwehr klären konnte. Das klare Chancenplus im temporeichen ersten Abschnitt war auf der Seite der Hegauerinnen, die eine sehr disziplinierte und beherzte Halbzeit ablieferten. Zu Beginn der zweiten Halbzeit versuchte der Favorit das Spiel in den Griff zu bekommen und hatte auch gleich eine gute Möglichkeit, die HFV-Torhüterin Szell an der Strafraumgrenze klären konnte (47.). Zwei Minuten später war der HFV an der Reihe, als FC-Torhüterin Ehl auf der anderen Seite eine gute Chance von Tabea Griß zur Ecke klärte (48.). Eine unglückliche Situation führte kurz darauf zur Gästeführung. Ein langer Ball wurde unterlaufen, Julia Matuschewski kam an den Ball und setzte das Spielgerät an Selina Stell vorbei in die Maschen (53). Nur drei Minuten später traf die gleiche Spielerin abgeklärt zum 0:2 (56.) und mit dem 0:3 (59.) schnürte sie innerhalb von sechs Minuten einen lupenreinen Hattrick. Die Hegauerinnen waren in dieser Phase komplett neben der Spur und bekamen nur zwei Minuten später durch Chiara Loos noch den vierten Gegentreffer (62.). Unerklärlich dieser Einbruch bei den Hegauerinnen, die im zweiten Abschnitt völlig ihre defensive Sicherheit und Ordnung aus dem ersten Abschnitt verloren hatten. Matuschewski wurde großzügig zu ihrem vierten Treffer eingeladen und nahm geschickt und dankbar an (68.). In der 73. Minute hatte sowohl Luisa Radice als auch Nadine Grützmacher eine Doppelchance zum Ehrentreffer, konnten den Ball aber nicht verwerten. Auch in dieser Situation zeigte sich eine großes, derzeitiges Manko der HFV-Elf - die Chancenverwertung. Am Ende setzte sich der Zweitligatabellenführer souverän durch weil er eine Black-Out-Phase der HFV-Elf nach der Halbzeit eiskalt mit einem Dreipack innerhalb von sechs Minuten bestrafte.

Am kommenden Sonntag geht es für die HFV-Elf in der Liga weiter. Bereits am Samstag fahren die Hegauerinnen nach Kassel. Am Sonntagmorgen um 11.00 Uhr treffen sie auf den TSV Jahn Calden.

Hegauer FV: Szell, Hahn, Frech, Knisel (77. Sabellek), Storz (60. Sauter), Formanski, Griß, Kaiser, Scharf (60. Becker), Grützmacher, Radice
Tore: 0:1 (53.) Matuschweski, 0:2 (56.) Matuschewski, 0:3 (59.) Matuschewski, 0:4 (62.) Loos, 0:5 (68.) Matuschewski. SR: M. Joos (Echterdingen)

Hegauer FV in der 2. DFB-Pokal-Runde

Die Partien 1-8

DFB-Pokal der Frauen, 2. Runde
09.09.18, 14.00 Uhr: Hegauer FV – 1. FC Saarbrücken

Hegauer FV in der 2. DFB-Pokal-Runde

Das Frauen Regionalliga-Team des Hegauer FV steht zum dritten Mal in Folge in der 2. Runde im DFB-Pokal der Frauen. Am Sonntag kommt es um 14.00 Uhr im Engener Hegau-Stadion zu einem Fußball-Highlight. Der Hegauer FV empfängt den Zweitligatabellenführer 1. FC Saarbrücken.

Sportlich gesehen ist es für den Verein aus dem Hegau wieder ein Höhepunkt. Durch den 3:1-Sieg in der 1. Hauptrunde gegen den Karlsruher SC haben sich die Hegauerinnen für die zweite Runde qualifiziert. Im Herren-Fußball wäre das Erreichen der 2. DFB-Pokal-Runde finanziell einem Jackpot gleichzusetzen. Rund 320.000 Euro schüttet der DFB aus dem TV-Gelder-Pool an jeden Verein im Herrenwettbewerb aus. Bei den Frauen gibt es nicht mal einen Bruchteil davon. Gerade einmal rund 0,8 Prozent des Betrages erhalten die Vereine im DFB-Pokal der Frauen aus der Frankfurter Fußball-Zentrale als finanzieller Zuschuss für die 2. Hauptrunde. Das Regelwerk ist aber einheitlich, der Hegauer FV muss sich zur Hälfte an den Reisekosten des 1. FC Saarbrücken beteiligen, die Kosten für das Schiedsrichtergespann werden geteilt und auch die Eintrittseinnahmen. Michael Rösch, Sportlicher Leiter beim Hegauer FV: „Wir sind froh, dass der 1. FC Saarbrücken auf eine Übernachtung verzichtet und direkt zum Spiel anreist, da sparen wir uns Kosten. Man soll und darf die Wettbewerbe nicht vergleichen, aber das Verhältnis stimmt trotz Unterschied Herren- und Frauenfußball bei weitem nicht“. Man will sich mit dem extremen finanziellen Unterschied aber gar nicht lang aufhalten und konzentriert sich auf die reizvolle sportliche Herausforderung, die dieser Wettbewerb mit sich bringt. Nach dem verdienten Erstrundensieg Anfang August gegen den Oberligisten Karlruher SC wartet auf den Hegauer FV mit dem aktuellen Tabellenführer der 2. Bundesliga ein interessanter Gegner. Der Saarländische Traditionsclub gehörte mit seinem Frauenteam schon seit vielen Jahren der 2. Bundesliga Süd an und hat sich in der abgelaufenen Saison für die neue eingleisige 2. Frauen Bundesliga qualifiziert, die er nach den ersten Spieltagen anführt. Die Rollen sind also klar verteilt. Der 1. FC Saarbrücken ist der klare Favorit und der Hegauer FV wird versuchen aus seiner Außenseiterrolle das Optimale herauszuholen. Im Jahr 2011 standen sich beide Teams schon einmal im DFB-Pokal im Hegau-Stadion gegenüber. In der 1. Runde gab es damals für den Hegauer FV eine 4:2-Niederlage. Auf den Hegauer FV wartet also eine interessante und reizvolle Aufgabe. Man ist realistisch und keine seine Möglichkeiten richtig einordnen wird aber alles daran setzen, um an den Mythen rund um die Pokalwettbewerbe positiv zu arbeiten und vielleicht ein eigenes Kapitel zu schreiben.
Das Frauen Verbandsliga-Team des Hegauer FV startet am Samstag um 15.00 Uhr (Hegau-Stadion Engen) gegen den FC Freiburg-St.Georgen in die neue Runde.

Hegauer FV zahlt Lehrgeld

Erzielte die Führung: Lea Scharf (Nr. 14)

Frauen Regionalliga Süd, 3. Spieltag
02.09.18: SC Sand II – Hegauer FV 4:1 (2:1)

Hegauer FV zahlt Lehrgeld

Das Frauen Regionalliga Süd hat auch das dritte Ligaspiel in Folge verloren. Im Südbaden-Derby gegen die Bundesligareserve des SC Sand gab es vom Papier her eine klare Niederlage, die aber tatsächlich deutlich zu hoch ausgefallen ist.

HFV-Coach Gino Radice musste in Sand auf einige Spielerinnen verzichten. Neben der Langzeitverletzten Carmen Hirt fehlten Jasna Formanski, Corinna Knisel und Anna Schüler. Das Spiel begann an viel versprechend für den HFV. Nach einem Diagonalball von Jana Kaiser war Lea Scharf schneller als ihre Gegenspielerin und lupfte den Ball über SC-Torhüterin Kristina Kober zur frühen Führung ins Tor (3.). Die HFV-Elf stand kompakt und versuchte durch Konterspiel Nadelstiche zu setzen, leider waren die Zuspiele immer wieder zu ungenau. Die erfahrenen Gastgeberinnen hatten mehr Ballbesitz, der aber zunächst nichts einbrachte. Beim 1:1 durch Anne Rotzinger fälschte Anja Hahn den Ball unglücklich über HFV-Torhüterin Teresa Straub hinweg ins eigene Tor ab (25.). In der 30. Minute wurde Luisa Radice klar im Sander Strafraum umgezogen. Ärgerlich für den HFV, Schiedsrichterin Menzel verweigerte den klaren Elfmeter. Nach einem Foulspiel ging es für HFV-Torhüterin Teresa Straub nach einer längeren Unterbrechung nicht mehr weiter, für sie kam Selina Szell ins Spiel (35.). In der vierten Minute der Nachspielzeit vor der Halbzeit hob die HFV-Defensive unglücklich das Abseits auf und Medeleine Kurek markierte das 2:1 für die Gastgeberinnen. Kurz nach der Pause legte Sand nach einem Freistoß von Außen das 3:1 nach (49.). Der SC Sand zog sich etwas zurück und die Hegauerinnen versuchten den Anschlusstreffe zu erzielen. In der 60. Minute tauchte Nadine Grützmacher allein vor dem Tor auf und wurde an der Strafraumgrenze von Kurek gefoult, die Glück hatte, dass Schiedsrichterin Menzel nur die gelbe Karte zeigte. Den anschließenden Freistoß von Jana Kaiser ging an den Pfosten, Tabea Griß schoss den Abpraller unglücklich über das Sander Tor. In der Folge hatten die Hegauerinnen gute Möglichkeiten zum Anschlusstreffer, eine Volleyabnahmen von Luisa Radice ging knapp über die Querlatte (72.). Den HFV-Akteurinnen gelingt es derzeit noch nicht ihre guten Möglichkeiten in Form von Toren zu nutzen. In der dritten Minute der Nachspielzeit vertändelte Anja Hahn den Ball unglücklich im eigenen Strafraum und Anne Rotzinger durfte sich zum zweiten Mal in die Torschützenliste eintragen. HFV-Coach Gino Radice nach dem Spiel: „Die Mannschaft hat wirklich gekämpft bis zum Schluss. Wir müssen einfach die individuellen Fehler, die leider umgehend zu Toren führen, abstellen und selber unsere Chancen endlich besser verwerten. Das Ergebnis ist deutlich zu hoch ausgefallen“.

Hegauer FV: Straub (35. Szell), Hahn, Frech, Storz (45. Butsch), Sabellek, Sauter (75. Mehmetaj), Griß, Kaiser, Scharf (75. Becker), Grützmacher, Radice

Tor: 0:1 (3.) Scharf, 1:1 (25.) Rotzinger, 2:1 (45.+4), 3:1 (49.) Schlee, 4:1 (90.+3) Rotzinger – SR: Menzel (Stutensee)

Zweite knappe Niederlage für den Hegauer FV

Frauen Regionalliga Süd, 2. Spieltag
26.08.18: Hegauer FV – FC Forstern 0:1 (0:0)

Zweite knappe Niederlage für den Hegauer FV

Am zweiten Spieltag der Frauen Regionalliga Süd unterlag der Hegauer FV erneut knapp mit 0:1. Im Aufsteiger-Duell behielt der bayerischen Meister FC Forstern am Ende knapp die Oberhand.

Enttäuschte Gesichter nach dem Schlusspfiff beim Hegauer FV. In einer engen Begegnung hatte der Gast aus Bayern das Quäntchen mehr Glück auf seiner Seite. Vielleicht taten die Gäste die berühmten zwei, drei Prozent mehr, um am Ende als Sieger vom Platz zu gehen. Darüberhinaus haderte man beim HFV über einige strittige Schiedsrichterentscheidungen, wie in der 26. Minute, als nach einem klaren Foul an HFV-Spielführerin Luisa Radice, der fällige Elfmeterpfiff ausblieb. Die erste gute Chance im Spiel hatte der Hegauer FV in der 13. Minute. Nach einer scharfen Hereingabe von  Nadine Grützmachergrätschte FC-Spielführerin Martina Mittermaier vor der einschussbereiten Luisa Radice den Ball zur Ecke. Kurz darauf war FC-Torhüterin Melanie Scherer bei einem Kopfball von Anja Hahn rechtzeitig in der Ecke und klärte (15.). Die Gäste hatten die erste Möglichkeit in der 26. Minute als Anja Ruckdeschel den Ball im Anschluss an einen Eckball neben da Tor köpfte. Forstern stand defensiv gut geordnet und immer wieder tief, so dass es für den Gastgeber nicht einfach war, in die Räume zu kommen. In der 29. Minute brannte es wieder vor dem Gästetor, als die Hegauerinnen nach einer Ecke den Ball nach drei Anläufen nicht an der vielbeinigen FCF-Abwehr vorbeibrachten. Nach einer herrlichen Hereingabe von der Grundlinie durch Nadine Grützmacher, wurde Luisa Radice von zwei Gegenspielerinnen geblockt (38.). Auch im zweiten Abschnitt das ähnliche Bild. Forstern agierte diszipliniert in der Abwehr und lauerte auf Kontersituationen. Der Hegauer FV hatte die besseren Offensivaktionen, ohne aber zum Erfolg zu kommen. In der 65. Minute wehrte FC-Torhüterin Scherer einen Radice-Schuss ab, Nadine Grützmacher kam beim Abpraller einen Schritt zu spät. Kurz darauf meldete sich Forstern zurück, als Martina Mittermaier eine Kopfball neben das Hegauer Tor setzte (68.). In der 75. Minute fehlte dem HFV das nötige Glück, als ein 20-Meter-Schuss von Berry Becker an der Querlatte landete. Durch eine Fehlerkette in der HFV-Defensive kam Gäste-Spielerin Julia Deißenböck in der 79. Minute kurz vor dem Strafraum an den Ball, fackelte nicht lange und erzielte mit einem präzisen Schuss das Tor des Tages. Die Hegauerinnen haderten mit ihrem Schicksal und schafften es in den letzten zehn Minuten nicht mehr, die nötigen Akzente für einen möglichen Ausgleich zu setzen. Forstern agierte geschlossen und schaffte es am Ende, die drei Punkte aus dem Hegau mitzunehmen. Am kommenden Sonntag um 14.00 Uhr spielt die HFV-Elf im Südbaden-Derby in der Ortenau beim SC Sand II.

Hegauer FV: Straub, Hahn, Frech, Schüler (51. Becker), Knisel, Formanski, Griß, Kaiser, Scharf (81. Sauter), Grützmacher, Radice

Tor: 0:1 (79.) Deißenböck – SR: Spinner (Bottenau)

 

Vorbericht: 2. Spieltag, Regionalliga Süd

Team 1: Regionalliga Süd, 2. Spieltag
26.08.18, 13.00 Uhr:

Hegauer FV – FC Forstern

Unbekannter Gegner für den Hegauer FV

Am 2. Spieltag der Frauen Regionalliga Süd kommt es am Sonntag im Engener Hegau-Stadion zu einem Aufsteiger-Duell. Der baden-württembergische Meister Hegauer FV empfängt den bayerischen Meister FC Forstern aus dem oberbayerischen Landkreis Erding.

Der FC Forstern ist ein Neuling in der Frauen Regionalliga Süd und hat am ersten Spieltag bei der Bundesligareserve des SC Sand gleich mal ein Ausrufezeichen gesetzt. Das Team aus Forstern gewann 2:0 und bestätigte seine gute Form. Eine Woche vorher warfen sie mit einem 3:1-Sieg den Zweitligisten TSV Schott Mainz aus dem DFB-Pokal. Wenn man die Statistik der beiden Aufsteiger der letzten Saison betrachtet, dann gibt es von dieser Seite einige Parallelen. Beide Teams wurden in ihrem Bundesland Oberliga-Meister, der HFV mit 56 Punkten und einem Torverhältnis von 74:21, der FCF mit 58 Punkten und 70:18 Toren. Beide Teams wurden auch Verbands-Pokalsieger und haben aktuell die 2. Runde im DFB-Pokal erreicht. Auffallend ist, dass Forstern in der Bayerliga mit Abstand die wenigsten Gegentore kassiert hat, was auf eine gute Defensive schliessen lässt. Das hat die Mannschaft auch beim zu-Null-Sieg gegen den spielstarken SC Sand, Tabellenfünfter der letzten Regionalliga-Saison, bewiesen. Die Recherche hat ergeben, dass Forstern über einen sehr ausgeglichenen Kader verfügt und sehr stark über ein gut funktionierendes Kollektiv agiert. Wille und große Leidenschaft zeichnen das Team wohl aus. Da gilt es für die Hegauerinnen dagegenzuhalten. Bei der 1:0-Niederlage gegen den letztjährigen Tabellenvierten1. FC Nürnberg vor einer Woche, hat die HFV-Elf schon gezeigt, dass sie in der Regionalliga mithalten kann, aber in einigen Bereich noch zulegen muss. Die individuellen Fehler im Aufbauspiel müssen vermieden werden, da sie in der höheren Spielklasse sofort bestraft werden. Auch das Offensivspiel muss geradliniger und schneller werden, da die Abwehrreihen in dieser Liga deutlich kompakter und schneller agieren, die wenigen Chancen sollten konsequent verwertet werden. Gute und gefährliche Standardsituationen werden in dieser Saison wichtig sein. Bis auf Nadja Sabellek, die krankheitsbedingt ausfällt, steht der ganze Kader zur Verfügung. Jana Butsch hat noch Trainingsrückstand. HFV-Coach Gino Radice: „Wir wollen gegen den FC Forstern den ersten Dreier. Es wird ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem die Tagesform entscheiden wird“. Trainer Thilo Herberholz vom FC Forstern sieht es ähnlich und kommentierte in der Presse: „Beim kompakten und kampfstarken Aufsteiger FV Hegau können wir nur bestehen, wenn wir wieder an unsere Leistungsgrenze gehen beziehungsweise über sie hinaus kommen.“

Team 1: Knappe Niederlage zum Saisonstart

Schweres Spiel für die Abwehr um Corinna Knisel.

Regionalliga Süd, 1. Spieltag

Hegauer FV – 1. FC Nürnberg 0:1 (0:0)

Hegauer FV startet mit knapper Niederlage

Die erste Frauenmannschaft des Hegauer FV ist mit einer knappen Niederlage gegen den Meisterschafts-Mitfavoriten 1. FC Nürnberg in die Regionalliga-Saison gestartet.

Der Aufsteiger aus dem Hegau brauchte eine gute Viertelstunde, ehe er sich etwas stabilisieren konnte. Die Gäste aus dem Fränkischen, die in der letzten Saison Vierter wurden, waren von der Spielanlage her das reifere Team. Körperlich robust und vom Spielerischen her geradlinig, setzen sie den Aufsteiger aus dem Hegau sofort unter Druck. HFV-Torhüterin Teresa Straub bewahrte ihr Team bereits in der 4. Spielminute mit einer Glanzparade vor einem frühen Rückstand. Auch in der 7. Minute hatte die HFV-Elf Glück, dass FC-Spielerin Nina Raasch, völlig frei am langen Pfosten, den Ball neben das Tor setzte. In der 11. Minute entschärfte HFV-Torhüterin Straub einen gefährlichen Nürnberger Distanzschuss. Nach einer Viertelstunde befreiten sich die Hegauerinnen etwas vom Druck der Gäste. Luisa Radice setzte sich über die rechte Seite durch, doch FCN-Torhüterin Lea Paulick war im richtigen Moment zur Stelle (16.). Jasna Formanski traf aus gut zwanzig Metern knapp über das Gästetor (19.). Die HFV-Elf war nun besser im Spiel und kreierte nun auch die ein oder andere Offensivaktion. Ein Schuss von Jana Kaiser wurde neben das Nürnberger Tor abgefälscht (23.). Die beste HFV-Chance im ersten Abschnitt hatte Berenice Becker, als sie nach einem herrlichen Diagonalball von Jasna Formanski einen halben Schritt vor FCN-Torhüterin Paulick zu spät kam (37.). Nach einem fahrlässigen Fehler im HFV-Aufbauspiel kam Nürnberg kurz vor der Pause zu einer hochkarätigen Chance, HFV-Abwehrchefin Anja Hahn klärte aber mit Übersicht auf der Torlinie (41.). Nach der Pause hatte Lea Scharf nach Flanke von Nadine Grützmacher beinahe die Führung für den HFV erzielt, FCN-Torhüterin Paulick parierte aber prächtig (47.). In der 52. Minute konnte Laura Frech den Ball im Spielaufbau nicht unter Kontrolle bringen, Nürnberg schaltete schnell um und erzielte durch Franziska Mai die Führung, die am Ende den knappen Sieg bedeuten sollte. Auch in der 61. Minute konnte der HFV einen Konter über Anja Hahn und Luisa Radice nicht gezielt für sich nutzen. In der Schlussviertelstunde bestimmten die Hegauerinnen das Spiel, die Gäste konzentrierten sich auf die Defensive und verteidigten geschickt. Luisa Radice setzte einen Ball knapp neben den Pfosten (74.). Den Hegauerinnen fehlte es am konsequenten Ball in die gefährliche Zone, da war der Gast aus Franken einfach zu clever und abgeklärt. An den deutlichen Leistungsunterschied zwischen Oberliga und Regionalliga müssen sich die Hegauerinnen ganz schnell anpassen, um zeitnah die wichtigen Punkte für den Klassenerahlt einfahren zu können. HFV-Coach Gino Radice: “Schade, dass wir nicht für die gute Leistung mit einem Punkt belohnt wurden. Die Mannschaft hat bis zum Schluss alles gegeben. Wir müssen unsere individuellen Fehler abstellen, dann klappt es auch mit den Punkten“. Am Kommenden Sonntag empfängt der Hegauer FV im Aufsteiger-Duell den FC Forstern aus Bayern. Spielbeginn ist um 13.00 Uhr im Hegau-Stadion.

Hegauer FV: Straub, Hahn, Frech, Knisel, Formanski, Griß, Kaiser, Scharf (68. Schüler), Becker (79. Sabellek), Grützmacher, Radice
Tor: 0:1 (52.) Mai – SR: M. Scheb (Binzwangen)

Vorbericht: 1. Spieltag, HFV - 1.FC Nürnberg

19.08.18, 14.00 Uhr: 
Hegauer FV – 1. FC Nürnberg

Saisonstart für den Hegauer FV

Am Sonntag startet die erste Frauenmannschaft des Hegauer FV in die neue Saison. Für den südbadischen Regionalliga-Aufsteiger aus dem Hegau beginnt die siebte Saison in der dritthöchsten Spielklasse. Saisonziel ist der Klassenerhalt.

Nach einem Jahr erfolgreicher Auszeit in der Oberliga Baden-Württemberg mit der verdienten Meisterschaft als Ticket für die Rückkehr in die Frauen Regionalliga Süd, möchten sich die Fußballerinnen des Hegauer FV wieder in dieser Spielklasse etablieren. Das wird keine leichte Aufgabe und Herausforderung werden. Die Rahmendaten sind klar gegeben. Bei einer Ligastärke von 14 Mannschaften wird es mindestens vier Absteiger geben. Der Spielplan ist eng getaktet, da wegen der Zweitliga-Relegation die Liga Mitte Mai 2019 beendet sein muss. Für die Hegauerinnen sind das insgesamt vier Spiele mehr. Vor zwei Jahren im Abstiegsjahr, lag die Ligastärke noch bei zwölf Mannschaften. Es wird also ein Kraftakt für den Hegauer FV, der sich gegen Mannschaften aus Ballungszentren wie München, Kassel, Nürnberg, Freiburg, Ingolstadt und Frankfurt behaupten muss. Michael Rösch, Sportlicher Leiter des Hegauer FV: „Wir werden versuchen, mit unseren Möglichkeiten das Optimale herauszuholen, um uns gegen die namhaften Vereine zu behaupten, am besten gleich gegen den 1. FC Nürnberg, der am 1. Spieltag im Hegau-Stadion zu Gast ist“. Auch finanziell wird es auf jeden Fall ein Kraftakt für die Hegauer. „Drei Mal müssen wir auf jeden Fall übernachten, wir sind weiterhin auf der Suche nach Sponsoren und Gönnern, die den ambitionierten Frauenfußball in unserer Region unterstützen möchten“, kommentiert Rösch. Im sportlichen Bereich hat sich die Mannschaft in der Oberliga gut konsolidiert und auch weiterentwickelt. Trainer Gino Radice geht in sein vierzehntes Jahr als Trainer der Hegauerinnen, allein diese Tatsache ist schon sehr beeindruckend. Er hat seine Spielerinnen bereits am 3. Juli zum Trainingsauftakt gebeten. Es waren intensive Trainingswoche, die Mannschaft hat dabei richtig gut gearbeitet. Einen Vorteil sieht man beim Hegauer FV, dass der Kader weitgehend zusammengeblieben ist und durchaus noch viel Potenzial hat, um sich in allen Bereichen weiterzuentwickeln. Die Mischung aus jungen, talentierten Spielerinnen und erfahrenen Akteurinnen, die schon mehrere Jahre Regionalliga-Erfahrung haben, passt. Selbstvertrauen hat sich die HFV-Elf am letzten Wochenende im DFB-Pokal geholt. Durch den 3:1-Sieg in der 1. Runde beim Karlsruher SC ist der Hegauer FV im Lostopf für die 2. Runde, die am morgigen Samstag ausgelost wird. Mit dem 1. FC Nürnberg bekommen es die Hegauerinnen am ersten Spieltag gleich mit einem Hochkaräter zu tun. Der fränkische Traditionsclub wurde in der abgelaufenen Saison Vierter, hat sich nochmal verstärkt und gehört in dieser Saision zum Kreis der Meisterschaftsfavoriten. Die talentierte Mannschaft ist wohl gut drauf, denn in der Vorbereitung gab es Siege gegen verschiedene Zweitligisten.


Kader Hegauer FV – Saison 2018/2019

Tor: Hannah Keller, Selina Szell, Teresa Straub

Abwehr: Anja Hahn, Corinna Knisel, Jasna Formanski, Laura Frech, Sina Sauter, Anna Schüler, Samira Storz

Mittelfeld/Angriff: Luisa Radice, Carmen Hirt, Tabea Griß, Nadine Grützmacher, Jana Kaiser, Jana-Maria Butsch, Berenice Becker, Nadja Sabellek, Lea Scharf

Zugänge: Nadja Sabellek (Eigene Jugend), Teresa Straub (SC Freiburg), Anna Schüler (Hegauer FV II), Samira Storz (SC Freiburg)
Abgänge: Anne Fleig (FV Tennenbronn), Kristin Ronecker (SC 04 Tuttlingen)

Frauen DFB POKAL, 1.Runde

DFB-Pokal, 1. Runde

Karlsruher SC - Hegauer FV 1:3 (1:1)

Von Beginn an war es kein einfaches Spiel für den vermeintlichen Favoriten aus dem Hegau. Die KSC-Elf konzentrierte sich auf eine sehr kompakte Defensive und fand offensiv kaum statt. Die Hegauerinnen hatten mehr Spielanteile, schafften es aber nur selten, eine Lücke im Karlsruher Defensivverbund zu finden. Durch einen schnellen Spielzug über die linke Seite ging der Hegauer FV in Führung, als sich Nadine Grützmacher energisch durchsetzte und den Ball an KSC-Torhüterin Melanie Döbke vorbei zur Führung ins Tor beförderte (17.). In der 30. Minute klärte KSC-Spielertrainerin Romina Konrad eine scharfe Hereingabe von Luisa Radice vor der Torlinie zum Eckball.

Aus dem Nichts und mit der ersten Chance schafften die Gastgeberinnen den Ausgleich, als eine Hereingabe von der Grundlinie nicht konsequent von der HFV-Defensive geklärt wurde und Melissa Zweigner in der Mitte völlig freistehend den Ball aus kurzer Distanz zum 1:1 ins HFV-Tor beförderte (33.).

Nach der Halbzeit ein ähnliches Bild: Der HFV hatte mehr Ballbesitz und agierte, der KSC stand defensiv diszipliniert und kompakt. Nadine Grützmacher hämmerte den Ball nach Zuspiel von Tabea Griß aus 20 Metern über das Tor (52.). Berenice Becker hatte kurz darauf eine gute Möglichkeit für den HFV (53.) und KSC-Torhüterin Melanie Döbke klärte stark vor Nadine Grützmacher (55.). In der 58. Minute hatte der Karlsruher SC durch Laura Bertsch die einzige gute Möglichkeit im zweiten Abschnitt, als sie den Ball aus der Drehung an den Außenpfosten setzte. Nach klasse Zuspiel von Nadine Grützmacher streifte ein 20-Meter-Schuss von HFV-Spielführerin Luisa Radice über die Querlatte (74.). Jana Kaiser brachte ihre Mannschaft eine Viertelstunde vor Schluss auf die Siegerstraße. Sie nahm genau Maß und traf mit einem sehenswerten Distanzschuss unter die Querlatte (76.). Der sehr agilen Nadine Grützmacher wurde durch KSC-Torhüterin Döbke ein möglicher weiterer Treffer verwehrt. Der HFV hatte mit der Führung im Rücken alles im Griff und schaffte durch einen Kopfballtreffer von Anja Hahn nach präzisem Eckball von Jana Kaiser den 3:1-Endstand (87.).

Ein schöner Erfolg für den Hegauer FV, der am 9. September in der zweiten Runde auf einen namhaften Gegner hoffen darf, die Auslosung ist in dieser Woche. HFV-Coach Gino Radice: „Es war das erwartet schwere Pokalspiel. Wir hatten am Ende die besseren Reserven und Möglichkeiten und haben dadurch das Spiel dann auch verdient gewonnen. Nun dürfen wir uns auf die zweite Runde freuen“. (roe)

Hegauer FV: Straub, Knisel (88. Schüler), Hahn, Frech, Formanski, Kaiser, Griß, Becker (86. Sabellek), Scharf (60. Sauter), Grützmacher, Radice. – Tore: 0:1 (17.) Grützmacher, 1:1 (33.) Zweigner, 1:2 (76.) Kaiser, 1:3 (87.) – SR: A. Uersfeld (Mainz-Kastel).